Hallo Freunde der Weltnaturen,

die letzten Tage haben wir am Strand verbracht. Entweder im Wasser oder gemütlich mit einem kalten Drink in einer der zahllosen Strandbars hier. Wir sind jetzt seit Donnerstag in Canggu und müssen wirklich sagen, dass es uns hier um einiges besser gefällt, als in Ubud. Die Atmosphäre ist total locker, sommerlich und entspannt. Man sieht zwar ziemlich viele Touristen, aber man fühlt sich keineswegs überlaufen und es ist lang nicht so hektisch und überfüllt wie in Ubud. Es fühlt sich mehr so an, als würde man einen „normalen“ Strandurlaub machen, wie in europäischen Ländern und das geniessen wir sehr.

Wir haben direkt am Freitag zwei Surfstunden gebucht, weil wir es nicht abwarten konnten, ins Meer zu kommen. Fazit: Es macht wahnsinnig viel Spaß, aber ist auch gut anstrengend, wenn man bedenkt, dass wir zwei ziemlich unsportlich sind seit wir hier sind. Es ist trotzdem aufregend und macht echt Spaß! Vor allem, wenn man es tatsächlich schafft zu stehen und sich dann von der Welle forttreiben lässt – klasse Gefühl! Wir haben in der Surfschule einen sehr netten Neuseeländer kennen gelernt in unserem Alter, mit dem wir seitdem viel unternommen haben. Es ist schön und erfrischend, Menschen aus anderen Ländern kennen zu lernen und mehr über deren Heimat und Leben zu erfahren. Mit ihm zusammen haben wir schon einige Strandbars erkundet und wollten eigentlich eine Happy-Hour-Route anfertigen (natürlich für Wasser, Kinder).

Heute machen wir einen ruhigen Tag. Wir haben es für fast zwei Wochen geschafft, uns nicht zu verbrennen, weil wir immer akribisch darauf geachtet haben, uns bei Sonnenschein einzucremen. Gestern beim surfen haben wir etwas weniger aufgetragen bzw. einige Stellen ausgelassen – tja, schön dämlich. Finn hat es definitiv noch schlimmer erwischt mit seinen verbrannten Armen und Kniekehlen. Gestern noch sagte Dom (der Neuseeländer) am Strand zu Canan „you will burn yourself“, woraufhin Finn lässig und überzeugt für sie antwortete: „No, she’s half turkish, she never gets burnt.“ Canan unterstützte diese Aussage mit einem lässigen Zwinkern. Zwei Stunden später lag Canan dann auch mit dem härtesten Sonnenbrand an den Oberschenkeln im Bett – läuft bei uns. Heute meiden wir deshalb die Sonne, wagen uns aber zum Abendessen dann wieder raus.

Es gibt hier kulinarisch so viel zu entdecken, überall gibt es leckere und vielseitige Restaurants und Bars. Da blüht das hungrige und verfressene Herz doch gleich umso mehr auf. Neben den indonesischen Klassikern (Mie Goreng, Nasi Goreng, Chicken Satay) hatten wir in den letzten Tagen auch wirklich leckere und gute Pizzen und Burger. Eine kleine Kochnische in unserem Zimmer vermissen wir etwas, da es hier auch große und interessante Supermärkte gibt, die zum selbst Kochen total inspirieren.

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Vorhin haben wir unsere neue Unterkunft gebucht – es geht am Donnerstag mit dem Boot nach Nusa Penida. Wir sind gespannt. Uns scheint es viel schwerer zu fallen, Canggu zu verlassen, als Ubud. Die Stimmung und die Umgebung hier sind einfach wirklich toll und der erste Strand, den wir hier auf Bali kennengelernt haben, machen uns den Abschied nicht gerade leicht. Aber es gibt noch so viel zu entdecken, daher legen wir ab morgen wieder los (mit inzwischen hoffentlich gebräunter Haut) und genießen die letzten Tage in Canggu noch bis Donnerstag.

Wir lesen jetzt ne Runde im Schatten und kurieren unsere brennende Haut aus.

Bis bald und passt auf Euch auf,

Canan & Finn

 

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