It’s the final Countdown und damit herzlich willkommen zu einem neuen Beitrag!

Langsam aber sicher neigt sich unsere Zeit in Südostasien vorerst dem Ende zu, was wir einerseits sehr schade finden. Andererseits bedeutet dies, dass unser nächster Reiseabschnitt beginnt: Neuseeland, ein Land, das uns beide schon immer fasziniert und verlockt hat und morgen Abend ist es dann soweit, wir fliegen für 5 Wochen dorthin, um die Nord- und Südinsel in Ruhe per Auto zu erkunden. Aber Momentchen mal, nicht so schnell. Noch sind wir ja in Thailand und dieser Beitrag wird der letzte aus Bangkok sein.

Nachdem wir versucht haben, so viel wie möglich fernab der klassischen Touristenspots zu unternehmen, wollten wir uns natürlich den Wat Pho Tempel ansehen. Wir sind dort mit einem Expressboot hingefahren, weil wir mal auf dem Wasser unterwegs sein wollten. Der Wat Pho Tempel ist ein buddhistischer Tempel. Seine Hauptattraktion ist die 46 Meter lange und 15 Meter hohe vergoldete liegende Buddha-Statue. Wirklich beeindruckend. Die gesamte Tempelanlage ist sehr schön, die Türme sind detailreich verziert und die goldenen Akzente sind beeindruckend. Leider ist es in Tempeln und bei Sehenswürdigkeiten ansich immer sehr voll, was das Bild immer ein wenig trübt, aber da wir ja selbst Touristen sind, können wir uns schlecht darüber ärgern. Man nimmt es einfach hin und versucht die anderen Menschen auszublenden und den Ort zu genießen.

Natürlich wollten wir auch mal in eine Rooftopbar. Ausgesucht hatten wir uns dafür Sonntag, den 3. Advent. Es ging hinauf in den 48. Stock in die Octave Rooftopbar im Mariott Hotel, die einen sagenhaft schönen 360 Grad Ausblick auf Bangkok hat. Von 5-7pm war dort Happy Hour, also haben wir uns ein leckeres Getränk mit Gin gegönnt und haben sogar nach einer Weile einen sehr komfortablen Sitzplatz direkt an der Aussichtsscheibe bekommen. Anschließend haben wir uns ins MBK begeben, eine sehr große Mall und haben dort ein leckeres Restaurant ausfindig gemacht. Es gab verschiedene kleine Dim Sums, mit Shrimps oder Schwein gefüllt, sowie größere Teigtaschen (ähnlich wie Germknödel, aber nicht so süß) gefüllt mit BBQ Pulled Pork, Reis mit Ente und noch ein paar andere kleine Leckerein. Das gute an Dim Sum Restaurants ist, dass die Portionen immer entsprechend klein sind und man verschiedene Gerichte zusammenstellen kann. Das Essen war jedenfalls viel besser als wir angenommen hatten und so hatten wir einen tollen 3. Adventsabend.

Am Montag ging es für Canan zunächst ins Nagelstudio, da es hier etwas günstiger als in FFM (aber deutlich teurer als in Bali) ist, wollte sie sich für Neuseeland schöne Nägel gönnen. Von dort aus sind wir dann auf die Khao San Road gefahren, die wohl belebteste Straße, wenn es um Bars, Partys und besondere Aktivitäten geht. Laut, voll, aber auch aufregend und es gibt immer was zu sehen. Dort haben wir unser letztes Pad Thai genossen, wobei genießen das falsche Wort leider ist, da es das erste Pad Thai war, das uns wirklich nicht geschmeckt hat. Aber das macht den Abschied leichter…Danach eine halbstündige Fußmassage und dann nochmal ein letztes Mal Mango mit Sticky Rice (bestes Dessert). Für den Abend auf der Khao San Road hatten wir uns nochmal was besonderes überlegt und haben den Khao San Comedy Club besucht. Dieser hat erst seit sechs Wochen geöffnet, weshalb es noch nicht brechend voll war. Wir hatten dort einen derartig lustigen Abend, haben viel und herzlich gelacht und wurden wirklich bestens unterhalten! Es lohnt sich sehr, dorthin zu gehen. Die Comedians sind authentisch, bringen frischen Wind mit und es ist eine Freude ihnen zuzusehen. Der Eintritt ist eigentlich kostenlos, bzw. wir bezahlten für uns beide insgesamt 200 Baht (5,38€), haben dafür aber ein Freibier bekommen. Wir hoffen sehr, dass dieser Comedy Club bestehen bleibt, weil er wirklich großes Potenzial hat, besonders auf einer so belebten und multikulturellen Straße wie der Khao San Road.

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Heute ist unser letzter richtiger Tag und wir lassen ihn ruhig angehen. Gerade schreiben wir den Eintrag (klingt logisch), danach machen wir uns nochmal auf zum Lunch und lassen uns nochmal massieren, denn man gönnt sich ja sonst nichts. Morgen Abend steigen wir dann für ca. 13 Stunden in den Flieger (bitte alle fleißig Daumen drücken mit Canan, dass es keine allzu heftigen Turbulenzen gibt). Und dann erkunden wir endlich Neuseeland.

Thailand und Südostasien im Allgemeinen waren wunderbar und wir haben die letzten 2,5 Monate (unglaublich wie die Zeit rast) sehr genossen. Wir haben in jedem Land bisher tolle und liebenswerte Menschen kennen gelernt, die uns immer in Erinnerung bleiben werden. Wir haben köstliches und vielfältiges Essen probiert, dass man sich nur vorstellen kann, wenn man es selbst gegessen hat. Wir haben besondere Orte gesehen, Naturschönheiten entdeckt und uns treiben lassen von unser eigenen Erkundungslust und der Freiheit, sich dieser hinzugeben. Bisher war unsere Reise ein voller Erfolg, auch für uns als Paar. Wir lachen nach wie vor super viel miteinander und genießen das gemeinsame Reisen sehr. Finn lässt brav die Fotosessions von Canan über sich ergehen und Canan unterstützt Finn fleißig darin, die Ort zu finden, die sein thailändisches Lieblingsdessert haben. Es ist ein ständiges Geben und nehmen und es macht wahnsinnig Spaß gemeinsam die Welt zu erkunden. Wir können es wirklich kaum abwarten, Neuseeland zu sehen. Denn Asien war super schön, aber es wird nun Zeit, andere Orte kennen zu lernen.

Wir melden uns aus Neuseeland. Cheers mates,

Canan & Finn

 

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