Grüßt euch,

heute ist unser letzter Abend auf Nusa Penida. Morgen geht es für uns nach Jimbaran, einem Ort im Süden Balis, worauf wir uns schon sehr freuen. Die vergangenen Tage bestanden für uns aus einer Mischung aus wunderschönen Naturlandschaften, ausgiebigen Rollerfahrten auf schlechten Straßen und  viel Müll.

Nusa Penida ist die größte der drei Nusa Inseln neben Nusa Lembongan und Nusa Ceningan. Dennoch befindet sie sich gerade erst dabei, ihren Tourismus auszubauen. Das heißt bisher ist es noch nicht so überfüllt von Touristen und wir wurden hier kein Mal „belagert“ von Einheimischen, die einem gerne etwas verkaufen möchten. Andererseits merkt man dies an den wirklich sehr schlechten Straßen (Schlaglöcher everyday allday).

Nusa Penida hat uns mit seinen Naturlandschaften total begeistert, es gibt hier so viele besondere und schöne Landschaften, Wasserfälle und Steilklippen zu bewundern. Das haben wir uns natürlich auch nicht entgehen lassen und haben die „Klassiker“ besucht.

Seganing Wasserfall und Cliff View:

Dies war unser erster Ausflug. Man braucht ziemlich lange, um dorthin zu gelangen, da viele sehr schlechte Straßen überwunden werden müssen und diese nicht sehr breit sind – wenn ein Auto vor einem fährt und ein anderes entgegenkommt, kann dies demnach dauern. Es war aber auch ein schöner Weg, weil man zwischendurch durch kleine Orte von Einheimischen gekommen ist, die mit Tourismus  nichts zu tun hatten und wo die Menschen wirklich ihrem Alltag nachgegangen sind. Das war erfrischend und interessant zu sehen. Auch hier ist man uns sehr herzlich und lächelnd begegnet, wenn man bedenkt, dass täglich so viele Touristen durch ihre Ortschaften fahren.

Endlich angekommen, haben wir erstmal den wunderschönen Ausblick auf die Klippen und das Meer genossen. Der Vorteil an dieser Stelle war, dass kaum andere Menschen dort waren, wir waren also ganz für uns allein und haben den Ausblick in Ruhe genossen.

Danach haben wir uns auf den Weg zum Seganing Wasserfall begeben. Die Erfahrung hat uns gelehrt, festes Schuhwerk zu tragen, was hier definitiv die beste Entscheidung war (man erinnere sich an die Reisterrassen in Flip Flops). Der Abstieg zum Wasserfall dauert ca. 30 Minuten. Man darf sich nun nicht eine normale Steintreppe vorstellen, weit gefehlt. Vielmehr musste man an teilweise senkrechten Felswänden hinabklettern und sich dabei an Löchern in der Wand festhalten. Teilweise gab es so etwas wie Stufen in den Felsen, zum Teil mussten wir über zusammengebundene Bambusäste steigen. Richtig anstrengend und kräftezehrend, aber auch irgendwie faszinierend, wenn man bedenkt, dass man eine Felswand herabklettert, um zu einem natürlichen Wasserfall zu gelangen. Unten angekommen, waren wir dann auch komplett versöhnt. Es handelte sich um einen kleinen Wasserfall, der aus einem Stein fließt und in einen natürlichen Pool mündet. Direkt vor dem Meer. Total erfrischend. Die drei jungen Herren, die bei unserer Ankunft noch da waren, sind dann schnell gegangen, sodass wir einfach allein an diesem Wasserfall baden konnten. Das war schon magisch. Der Aufstieg hat dann um einiges schneller geklappt, wenn man das Leid einmal kennt, geht es ja bekanntlich besser. 😉 Trotzdem betonte Canan, sie sei dieses Mal WIRKLICH kurz vorm abkratzen (Hitze, Anstrengung) gewesen. Aber wie man sieht, ist sie wieder putzmunter, man mag es kaum glauben.

Kelingking Beach:

Auch einen sehr schönen Ausblick haben wir am Kelingking Beach gehabt. Es handelt sich dabei um einen riesigen Felsen/ eine Klippe, die ins Meer ragt und wild bewachsen ist. Bei gutem Wetter und umgeben von dem hell blauen Wasser wirklich ein tolles und wunderschönes Naturphänomen. Die Kulisse dient sehr oft als Fotohintergrund, wie könnte sie auch nicht!? Auch wir haben Fotos gemacht, haben uns allerdings von den Menschenmassen entfernt und unseren eigenen View Point gesucht und erfolgreich gefunden. Den Abstieg zum Strand haben wir uns hier aber aufgrund von Muskelkater und Menschenmassen allerdings erspart.

Broken Beach und Angels Billabong:

Eine weitere Sehenswürdigkeit Nusa Penidas, die uns allerdings nicht so umgehauen hat wie die beiden zuvor (wobei das Meer einfach immer wieder faszinierend ist). Vor allem Angels Billabong, ein natürlicher Infinity Pool ist sehr schön anzusehen. Wir saßen eine Zeit lang dort und haben aufs offene Meer hinabgeblickt und die Seeluft genossen. Es bleibt ein Wunder, was die Natur alles geschaffen hat.

Heute haben wir es ruhiger angehen lassen und waren im örtlichen Fitnessstudio für umgerechnet ca. 2€ für uns beide. Hat Spaß gemacht, mal wieder an Geräten zu trainieren und war vor allem wie ein eigenes Fitnessstudio, da die Besitzerin es extra für uns aufgeschlossen hat und wir demnach die Einzigen waren.

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Nusa Penida war eine schöne Erfahrung, die besonders landschaftlich einiges in petto für uns hatte. Allerdings müssen wir sagen, dass es uns hier lange nicht so gut wie in Canggu gefallen hat. Es ist an vielen Orten sehr vermüllt, da die Einheimischen dort ihren Müll entsorgen. Insbesondere an den Abhängen links und rechts neben den Straßen. Für uns war das eine komische und auch irgendwie traurige Erfahrung, da wir wissen, wieviel die Natur uns gibt und wie wunderschön sie ist.

Wir melden uns aus Jimbaran, machts Euch schön!

Eure Lieblingsblogger (und hoffentlich Einzigen),

Canan & Finn

 

Ein Kommentar

  1. Hey ihr Beide,

    ich wünsche Ihnen Freude bei der Entdeckung anderer Kulturen, Orte,…. Zögert nicht, möglichst viele lokale Gerichte zu genießen. Ich warte auf euch in Wakanda 🙂

    LG

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