Gude,

den Regen haben wir auf jeden Fall hinter uns gelassen. Nachdem wir Christmas-Auckland verlassen haben, kamen wir in ein absolutes Wetterhoch – Sonnenschein pur, blauer, wolkenloser Himmel und super warm. Zuerst ging es für uns zum Hot Water Beach im Thames-Coromandel District nahe der Stadt Whitianga. Seinen Namen verdankt der Strand dem Austritt von Thermalwasser an einem eng begrenzten Abschnitt des Sandstrandes. Ca. 2 km unter der Erdoberfläche befinden sich etwa 170 °C heiße Gesteinsschichten, die Reste vulkanischer Aktivität in einer Zeit vor 5 bis 9 Millionen Jahren sind. Wir haben uns auf dem benachbarten Campingplatz eingerichtet, Zelt aufgebaut, Badesachen ausgepackt und haben uns auf dem Weg dorthin eine Schaufel zum Graben ausgeliehen. Der Weg zum Strand war super schön und führte uns über einen Holzsteg, umgeben von grünen Pflanzen, die wir nicht kennen, die aber wahrlich schön sind. Am Strand angekommen wurden wir von einer Menschenmenge begrüßt, die bereits fleißig dabei war, zu graben bzw. die bereits in den kleinen Wasserbecken lagen. Wir suchten uns auch einen Platz und fingen an. Kam nur kaltes Wasser… wir sind dann in ein paar zurückgelassene Wasserbecken mehr in der Mitte mal reingetappt und siehe da, das Wasser darin war sch**** heiß. Also wirklich wirklich heiß, sodass man das Becken direkt gerne wieder verlassen hat mit einem eleganten Sprung daraus. Danach hieß es erstmal Sonnen, damit Canan ihre hartverdiente Bräune aufrecht erhält.

Am nächsten Tag ging es aufgrund der Wettervorhersage an die Westküste, da das Wetter dort besonders gut werden sollte. Wir sind durch den sehr süßen Küstenort Raglan gefahren, in dem es eine Vielzahl von Bars, Restaurants und süßen Straßen gab. Dort wollten wir eigentlich auch schlafen, doch leider gibt es auch die Campingplätze, bei denen man besser vorher reservieren sollte. Wir mussten dann gezwungenermaßen weiter fahren zum Black Sand Beach. Dort haben wir direkt am Meer den PERFEKTEN Campingplatz gefunden. Wirklich direkt am Meer gelegen. Der Strand dort hat schwarzen Sand, was völlig neues für uns. Dieser glänzt wunderschön im Sonnenlicht. Abends haben wir uns mit Rotwein an den Strand gesetzt und haben unseren ersten Sonnenuntergang in Neuseeland bewundert. War aber ganz schön frisch, nachdem die Sonne weg war, also schnell mit Tee und Kindle ins Zelt gelegt, Lichterkette an und entspannen. Das schönste an allem war das Einschlafen bei Meeresrauschen – einfach magisch. Bei ihren nächtlichen Toilettengängen entdeckte Canan den faszinierenden Sternenhimmel (noch viel mehr zu sehen als in Deutschland) über ihr, sodass sie random noch eine Weile vor dem Zelt stand und in den Himmel schaute.

Da uns der Campingplatz so gut gefallen hat, haben wir beschlossen eine weitere Nacht dort zu bleiben. Am Tag machten wir uns Richtung Süden auf, um die „Three Sisters und den Elephant Felsen“ anzuschauen. Wieder ein schwarzer Sandstrand. Dort ragen zwei (ehemals drei) Felsformationen, die als „Three Sisters“ bekannt sind, 25 Meter hoch in die Höhe. Eine weitere Felsformation namens Elephant Rock stand einst neben den Schwestern, bevor sich im Jahr 2016 ihr Rüssel an die Erosion verabschiedete. Ein sehr schöner Strandabschnitt, der uns faszinierende Felsformationen gezeigt hat.

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Als nächstes gehts weiter nach Taupo, wo unsere große Reunion mit unserem Freund aus Bali ansteht. Wir freuen uns!

Wir hoffen Euch gehts allen gut und Ihr habt das Weihnachtsessen-Koma überstanden.

Canan & Finn

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