Hallo alle zusammen,

dieser Eintrag kommt etwas verspätet und wird der letzte sein, den wir für Euch aus unserem kleinen Paradies in Ubud schreiben. Wir haben die letzten Tage größtenteils ausgiebig am Pool gelegen und uns gesonnt, waren aber zwischendurch auf dem Ubud Art Market und im Monkey Forest. Von diesen Erlebnissen wollen wir Euch ein wenig berichten. Wir können Euch aber schonmal beruhigen – in den letzten Tagen ist niemand irgendwo reingetreten.

Der Ubud Art Market liegt im Zentrum von Ubud. Er besteht aus vielen kleineren und größeren, bunten und vielseitigen Ständen. Es ist laut, vielbesucht und aufregend. Da Canan nun seit wir hier sind, immer mal wieder dezent und in ihren Augen „unauffällig“ äußerte, dass sie ja sooo schlecht gepackt habe, fühlte sie sich dort natürlich besonders wohl, umgeben von den zahlreichen Kleidungs- und Taschenständen. Schnell war auch ein Stand gefunden, an dem Canan so gut wie jedes Kleidungsstück anprobierte (man kennt sie). Als „Umkleidekabine“ diente der Verkaufsstand und die freundliche Verkäuferin, die Canan liebevoll mit einem großen Tuch abschirmte von den neugierigen Blicken. Spaß, wir waren oben gänzlich allein, aber abgeschirmt wurde Canan trotzdem. Aber auch Finn probierte fleißig Caps an, schlug jedoch nicht zu.

Den für uns deutlich aufregenderen Tag verbrachten wir im Monkey Forest, der von Javaneraffen bewohnt wird. Es handelt sich dabei um eine wirklich super schöne, große und weitläufige Grünanlage mitten in Ubud. Außerdem gibt es dort einen Tempel, in dem zeremonielle Einäscherungen stattfinden sowie einen großen dschungelartigen Wald. Die Affen leben dort wie es scheint komplett frei und können sich dementsprechend auch frei bewegen. Der erste kleine Freund begegnete uns bereits auf dem Scooter-Parkplatz. Ansonsten sind sie wirklich überall. Uns wurde dringend geraten ihnen nicht direkt in die Augen zu schauen, was wir gekonnt wiederholt trotzdem getan haben, kurz darauf leicht in Panik ausbrachen, aber letztendlich nichts passierte. Andere Besucher hatten das Glück, dass sie von Affen angeklettert wurden. Wollten wir insgeheim auch gerne, gepaart mit respektvoller Ehrfurcht, doch wir wurden nicht ausgewählt bzw. fehlte uns eine wichtige Voraussetzung, um die Aufmerksamkeit der Affen überhaupt auf uns zu lenken: Etwas zu Essen. Der Monkey Forest und seine Bewohner war ein wirklich schönes und für uns völlig ungewohntes Erlebnis, das uns aber wahnsinnig gut gefallen hat. Neben dem reinen Betrachten der Affen, ist es einem dort möglich, einen weitumfassenden Einblick über das Leben der Affen zu erhalten. Wie sie miteinander umgehen, wie sie miteinander spielen, kämpfen oder auch sich paaren 😉

Wie Ihr bereits wisst, profitieren wir so gut wie jeden Tag vom Lieferservice des Restaurants hier um die Ecke. Heute Abend waren wir zum Abschied das erste Mal vor Ort. Wir haben traditionelle indonesische Küche genossen: Eine Salami und eine Thunfisch Pizza. Wir sind nun seit anderthalb Wochen unterwegs und haben so gut wie ausschließlich indonesische bzw. asiatische Küche genossen, heute gelüstete es uns aber mal nach der geliebten Pizza. Geschmacklich war sie wirklich top, nur von der Größe der Pizza sind wir deutlich anderes gewöhnt. Finns Nachtisch war dann aber wieder traditionell indonesisch – gekochte Banane mit Palmen Zucker – hat ihm mal so gar nicht geschmeckt, wie man auf dem Foto nur minimal erkennen kann.

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Ansonsten hatten wir eine sehr ruhige und schöne Zeit in unserem Haus in den Reisfeldern.  Wir wollten  nach Bangkok eine ruhige, entspannte und sonnenintensive Zeit haben. Dazu gehörte, unser kleines Paradies so gut es geht auszukosten und uns natürlich massieren zu lassen. Wir hatten in Ubud eine der besten Massagen jemals. Einfach, weil alles stimmte – Qualität, Freundlichkeit und Atmosphäre.

Morgen geht es für uns nach Canggu, eine kleine Stadt direkt am Meer. Wir sind gespannt und freuen uns darauf, bald Sand zwischen den Zehen zu spüren.

Euch noch einen schönen Tag und hasta luego,

Canan & Finn

 

 

 

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